Anlässlich der Haushaltsklausurtagung 2009 konnte anhand einer Bestandsanalyse der Kommunalprofildaten aus den Haushaltsunterlagen 2009 eine ernüchternde Bilanz gezogen werden.
Seit Amtsantritt des nur von der CDU unterstützten Extertaler Bürgermeisters Hans Hoppenberg im Jahre 1999 haben sich die Daten erheblich verschlechtert.
Viele seitens der SPD eingebrachte Anträge, die zu einer Attraktivitätssteigerung des Extertals gerade für Familien mit Kindern führen soll, wurden leider nicht so schnell vorangebracht, wie die SPD es sich gewünscht hätte.
Die Bevölkerungsentwicklung im Extertal ist seit 1999 rückläufig und dies gegen den Trend in NRW oder dem Vergleich anderer großer Landgemeinden. Fraktionsvorsitzender Ralf Wilde wörtlich: "Ich habe bereits vor einigen Jahren eine breite Diskussion in den Gremien der Gemeinde Extertal zur demografischen Entwicklung in unserer Gemeinde gefordert. Wir brauchen Neubürger und wir müssen uns auf eine immer älter werdende Bevölkerung im Extertal einstellen. Insbesondere Familien mit Kindern müssen wir ins Extertal holen. Das von uns initiierte Forum Extertal ist ein wichtiger Ansatz zur Belebung der innergemeindlichen Entwicklung auf allen Ebenen." Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Extertal Erfolge hinsichtlich dem Ausbau des Ganztagsschulbetriebes, gesenkter Kindergartenbeiträge usw. erreicht. Doch das ist alles nicht genug.
Vor zweieinhalb Jahren schlug die Extertaler SPD-Fraktion vor, besondere Ansiedlungsreize für junge Familien, die ins Extertal ziehen und hier ein Haus bauen bzw. kaufen wollen, zu schaffen. Mittlerweile wird um uns herum in anderen Städten und Gemeinden um junge Familien geworben.
Das Extertal dagegen blutet aus und verliert Einwohner und die an die Einwohnerzahl gekoppelte Einkommenssteuerzuweisung. Wichtiges Geld um die Infrastruktur im Extertal zu erhalten. Bürgermeisterkandidat Michael Dingelmann: "Hier muss sofort gegengesteuert werden. Wir müssen das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung vorrangig für Maßnahmen im Bildungsbereich nutzen. Rathausbau oder sonstige Bauten außerhalb des Bildungsbereichs werden von uns nicht mitgetragen.
Seitens der SPD Fraktion Extertal und mir wurde eine umfangreiche Prioritätenliste zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung erarbeitet. Gut ausgebaute Schulen und Vorschuleinrichtungen mit einem attraktiven Angebot sind wichtige Standortfaktoren."
Die SPD freut sich, dass die Richtlinien zur Förderung des Erwerbs von Altbauten für Neubürger und Extertaler Familien zum 01.07.2009 in Kraft getreten sind. Ein wichtiges Stück unserer Arbeit ist damit umgesetzt. Hier erfahren Sie mehr...